Zukunftsstrategien bei M-real Zanders
Neuausrichtung bei Produkten und in der Produktion
Bergisch Gladbach, 31.03.2009
Zanders richtet sich neu aus. Die Produktion der gestrichenen Standardpapiere wird Ende April 2009 eingestellt. M-real Zanders Gohrsmühle wird sich zukünftig auf die Herstellung und Ausweitung des zukunftsträchtigen gussgestrichenen CHROMOLUX-Sortimentes konzentrieren. Ferner wird die Fertigung auf ungestrichene Feinpapiere umgestellt. Die bestehenden Spezialitäten werden fortgeführt. Durch die Neupositionierung ist ein Belegschaftsabbau unvermeidlich.
"Die Umstellung der Produktion hat auch zur Folge, dass verschiedene Aggregate nicht mehr benötigt werden. Dadurch werden Anpassungen des Personalbedarfs unumgänglich", so Heikki Husso, Geschäftsführer der M-real Zanders. Von diesen Abbaumaßnahmen sind rund 100 Mitarbeiter betroffen. Zurzeit beschäftigt das Werk Gohrsmühle rund 900 Mitarbeiter.
Der Personalabbau wird so sozialverträglich wie möglich durchgeführt. M-real Zanders bietet den vom Abbau betroffenen Mitarbeitern zum 1. Mai 2009 den Übergang in eine Transfergesellschaft an. Zusätzlich werden Abfindungen an die Betroffenen gezahlt. Die Transfergesellschaft sichert den Mitarbeitern weitere zwölf Monate ein Nettoeinkommen in Höhe von rund 80 Prozent der bisherigen Bezüge. Darüber hinaus bleibt für die Mitarbeiter der Anspruch auf Arbeitslosengeld auch nach Ablauf der Transfergesellschaft bestehen. Dadurch wird eine Überbrückung des Arbeitslosengeldes von bis zu 36 Monaten gewährt. Die Transfergesellschaft unterstützt die Mitarbeiter professionell im Bewerbungsprozess und bei einer möglichen Qualifizierung.
M-real hat für den Standort Gohrsmühle in Bergisch Gladbach diese Produktstrategie entwickelt. Deren Umsetzung hat in 2007 begonnen und verläuft nach Plan. Die strategische Neuausrichtung wurde vor Beginn der einsetzenden Wirtschaftskrise in die Wege geleitet. Aufgrund der Vorlaufzeit stehen die Chancen gut, dass die Pläne entsprechend umgesetzt werden.
Das M-real Zanders Werk Reflex in Düren bleibt von diesen Maßnahmen unberührt.



