Farbmanagement nach dem ICC-Standard bedeutet die komplette Farbkontrolle von der Bilderfassung bis zur Ausgabe. Dazu wird eine gewisse Systemarchitektur zwingend vorgeschrieben. Zu den erforderlichen Bausteinen zählen das "Color Management Framework Interface", das "Color Management Module" (CMM) und die verwendeten Farbprofile.
Das CMM, welches von manchen Autoren auch als "Farbtransformationsmotor" bezeichnet wird, enthält dabei eine Sammlung von Funktionen und Algorithmen, mit denen die Farbtransformation letztlich abgewickelt wird. Die Profile enthalten die Daten, mit denen hierbei gearbeitet wird. Farbprofile: Die Profile beschreiben das Farbverhalten der beteiligten Geräte. Während der Inhalt der CMM von Hersteller zu Hersteller verschieden sein kann, handelt es sich bei den Profilen um Bausteine, die in ihrem internen Datenformat standardisiert sind. Schließlich handelt es sich um Bausteine, die eher mit dem benutzten Gerät verbunden sind als mit einem bestimmten Farbmanagement-System.
ICC-Profile werden mitunter über Betriebsgrenzen hinweg ausgetauscht und sollten prinzipiell in jedem verwendeten Farbmanagement-System zu gleichen Ergebnissen führen. Allerdings lässt die Spezifikation der ICC-Profile den Herstellern genügend Spielraum, um eigene Zusatzinformationen in den Profilen unterzubringen. Diese Zusatzinformationen werden dann gewöhnlich auch nur von der Software des Herstellers ausgewertet. Das Format der ICC-Profile ist ausführlich dokumentiert worden und wird beispielsweise in der "ICC Profile Format Specification" beschrieben (Sie finden dieses Dokument im Internet unter www.color.org).
Sollten Sie weitergehende Fragen zur Verwendung von Farbmanagementlösungen haben, so schauen Sie auf der Homepage www.bestcolor.com.
ICC Profile von ZANDERS medley: Schotte Zanders Medley plus creme Schotte Zanders Medley plus weiß Schotte Zanders Medley pure_creme.icc Schotte Zanders Medley pure_weiß Zanders Profile Medley (alle Profile in einer ZIP-Datei)